Informationen

DAS ABENDGYMNASIUM VON A BIS Z

Verwaltung: Die Verwaltung befindet sich in Haus C.

Wohnheim und Wohnungssuche: Die Wohnungen stehen grundsätzlich nur den Kollegiaten zur Verfügung. In ganz speziellen Ausnahmefällen wenden Sie sich an die Schulleitung. Wer eine Wohnung braucht, kann auch hier nachfragen:
• Nibelungen-Wohnbau GmbH, 38106 Braunschweig, Freyastraße 10,
Tel.: 30003 – 0; www.nibelungen24.de
• ASTA der TU BS (vor allem WG-Angebote);
https://www.asta.tu-braunschweig.de/kontakt/

Zentrale: Die Verwaltung und die Schulleitung befinden sich in Haus C.

Einige wichtigen Adressen

Stadt Braunschweig: www.braunschweig.de

Einwohnermeldeamt: Abteilung Bürgerangelegenheiten,
zzt. Friedrich-Seele-Straße 7, 38122 BS, Tel: 470-1 oder 115,
E-Mail: buergerangelegenheiten@braunschweig.de

BAföG-Amt: Campestraße 7, 38102 Braunschweig.
Buchstaben A-F, L: Frau Biermann, Tel. 0531 470-8418; Buchstaben G-J, M-R, T-Z:
Frau Henke, Tel. 0531 470-8579; Buchstaben K,S: Frau Barnschen, Tel. 0531 470-8507

Sprechzeiten: Di u. Do 9-13 Uhr, Di 15-18 Uhr (in dieser Zeit bitte nicht anrufen)

Stadtbibliothek Braunschweig: Schlossplatz 2, 38100 BS
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10 – 19 Uhr, Sa 10 – 14 Uhr, Tel.: 470-6835
www.braunschweig.de/kultur/bibliotheken_archive/stadtbibliothek
Universitätsbibliothek: Universitätsplatz 1, 38106 BS, Tel.: 0531/391-5018,
https://ub.tu-braunschweig.de, E-Mail: ub@tu-braunschweig.de

HBK-Bibliothek: Johannes-Selenka-Platz 1, 38118 BS
www.hbk-bs.de/einrichtungen/bibliothek/recherche/index.php

Braunschweigisches  Landesmuseum: Burgplatz 1, 38100 BS, Tel. 1215-0
Öffnungszeiten: Di-So 10 – 17 Uhr, jeden 1. Dienstag im Monat bis 20 Uhr
www.3landesmuseen.de/Braunschweigisches-Landesmuseum.183.0.html

Städtisches Museum am Löwenwall: Steintorwall 14, 38100 BS,
Tel. 470-4505, Öffnungszeiten: Di-So von 10 bis 17 Uhr
www.braunschweig.de/kultur/museen/staedtisches_museum/standorte/loewenwall.html

Öffentliche Verkehrsmittel in Braunschweig: www.bsvg.net für Niedersachsen: www.efa.de
APP: z.B. Öffi – Fahrplanauskunft

Der Förderverein des Abendgymnasiums Braunschweig

Das besondere Interesse des Fördervereins liegt darin, Verbindungen zwischen aktiven und ehemaligen Studierenden und Lehrkräften zu schaffen und aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus unterstützt der Verein die Schule und fördert schulische Veranstaltungen. Zu den Aktivitäten des Fördervereins gehören neben
der Unterstützung schulischer Veranstaltungen (Sommerfest, kulturelle Angebote) auch Informationsveranstaltungen aus erster Hand, bei denen ehemalige
Studierende über ihre Studienfächer und ihre Studienerfahrungen sowie über Förderungsmöglichkeiten im Studium informieren.
Des Weiteren ist ein Ehemaligen-Netzwerk im Aufbau. Der Förderverein des Abendgymnasiums Braunschweig möchte die Studierenden des Abendgymnasiums bei ihrer Studienwahl unterstützen, indem ihnen Kontakte zu Ehemaligen ermöglicht werden.
Fragen zu Studienfächern und Studienorten können auch per Mail an Mitglieder des Netzwerkes gestellt werden.

Ansprechpartner
Vorsitzende: Melanie Koch
Stellv. Vorsitzende: Kerstin Baldermann
Kassenwart: Kai Winter
Schriftführer: Nils Berger

Kontakt
Verein allgemein: fagy@bsk-agy.de
Vorsitzender: melanie.koch@bsk-agy.de

Internet:
http://abendgymnasium-braunschweig.de
unter „Abendgymnasium/Personen/Förderverein”

Informationen zum Gebäude *)

Wer die Anlage […] erstmalig betritt, wird feststellen, dass Haupthaus und Unterkunftshäuser
von der architektonischen Konzeption und Gestaltung her ein Ganzes
sind. Die nördliche Hälfte des Haupthauses beherbergte die Deutsche Müllerschule,
während die andere Hälfte sowie die Wohnhäuser das Braunschweig-Kolleg
ausmach[t]en. Nach dem Umbau (im Jahre 2003) wird nun das gesamte Gebäude
von Kolleg und Abendgymnasium genutzt.
Dazu muss man wissen, dass Anlage und Häuser aus den dreißiger Jahren
stammen, aus der Zeit, als vor mehr als siebzig Jahren in Deutschland
der Nationalsozialismus regierte.
Von 1937 bis 1939 wurde in Braunschweig an der Wolfenbütteler Straße von der
Einheitspartei NSDAP die sog. „Akademie für Jugendführung“ der Hitlerjugend
errichtet, die einzige im Deutschen Reich. In ihr sollte die hauptamtliche
Führerschaft der Staatsjugend ausgebildet werden.
Bei der Hitlerjugend (HJ), der auf dem Höhepunkte 1939 nahezu acht Millionen
Mädchen und Jungen zwischen 10 und 18 Jahren angehörten, handelte es sich um
die einzige zugelassene Jugendorganisation, die nach dem Willen des Regimes
jedes deutsche Mädchen und jeder deutsche Junge zu durchlaufen hatte.
Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ließ die Ausbildungskonzeption der Akademie
nicht voll zum Tragen kommen. Der erste Lehrgang hielt sich nach
der Fertigstellung nur im August 1939 in den Gebäuden auf, da bei Kriegsbeginn
alle Lehrgangsangehörigen sofort eingezogen wurden. Ab Anfang 1940 fanden so
zunächst Lehrgänge der weiblichen HJ-Organisation BDM statt, bis die Gebäude in
der zweiten Hälfte 1941 vorübergehend Lazarett wurden.
Ab 1943 begannen aber wieder Kurse für zukünftige hauptamtliche HJ-Bannführer.
Es waren durchweg Kriegsversehrte, die nicht mehr kriegsverwendungsfähig waren.
Die Lehrgänge wurden den Zeitläuften angepasst und liefen lediglich je ein halbes
Jahr. So kam es bis Kriegsende zu insgesamt fünf Lehrgängen.
Ab 1945 hatten die Gebäude unterschiedliche Schicksale. Waren sie zunächst von
US-Soldaten besetzt, so beherbergten sie bald eine britische Schule, danach
städtische Dienststellen.
Ab 1953 zog die Deutsche Müllerschule ein. Das Braunschweig-Kolleg, 1949 als
älteste Einrichtung dieser Art in der Bundesrepublik gegründet, verlegte ab 1. Mai
1959 seine Tätigkeit aus der Feuerbachstraße in die Häuser, die seitdem
erhebliche bauliche Veränderungen erfuhren, damit die Kapazität des Kollegs [und
des Abendgymnasiums] stetig erweitert werden konnte.

*) Text von Jürgen Schultz
Herr Schultz war bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand 1991 stellvertretender Schulleiter am
Braunschweig-Kolleg. Aktuelle Ergänzungen und Änderungen sind kursiv in eckige Klammern gesetzt.